Boa c. sabogae (Barbour, 1906)
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Beschreibung von Boa c. sabogae
Die Grundfarbe dieser Tiere ist beige-braun und wird mit zunehmendem Alter dunkler. Die Sattelflecken, die im Jungtierstadium noch hell-orange sind, dunkeln im Laufe der Zeit zu einem orange-braun nach und sind bei dieser Art nicht selten unvollständig. Zum Schwanz hin werden die Flecken von der Färbung her immer intensiver und weisen zumeist leuchtende Orangetöne auf.
Die Seitenflecken sind beim Jungtier noch deutlich als dünne Striche erkennbar, verschwinden aber mit der Zeit und weichen grauen, unregelmäßig, verwaschenen Flecken, die so bei keiner anderen Unterart vorkommen.
Der Kopf ist deutlich heller, als der Rest vom Körper. Die Augenfarbe reicht von grau über orange bis blutrot. Der Mittelstrich auf dem Kopf ist bei dieser Art zwischen den Augen und der Nase unterbrochen.
Terrarienhaltung
Im Terrarium ist Boa c. sabogae ein gut zu haltender Pflegling, der den Halter vor keine großen Schwierigkeiten stellt, wenn die normalen, für Boas typischen Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsverhältnisse erreicht werden. Wir halten unsere Saboga-Boas tagsüber bei 29 - 30°C bei einer Nachtabsenkung auf 24 - 26°C bei einer Luftfeucht zwischen 60 und 75 %.
Bei dieser Unterart handelt es sich um sehr bewegungsfreudige Tiere, die sowohl am Tag als auch in der Nacht im Terrarium beobachtet werden können. Gerade Jungtiere sind flinke und geschickte Kletterer, die jede Schwachstelle des Terrariums ziemlich schnell finden, wenn es eine gibt!
Bei der Handhabung muss man bei diesen Tieren aufpassen, da sie sich manchmal übermütig aus der Hand rutschen lassen, anstatt sich festzuhalten, wie das alle anderen Boas machen!
Fortpflanzung
Laut der Literatur fallen die Fortpflanzungsaktivitäten zwischen Oktober und Februar. Da unsere Tiere noch nicht Geschlechtsreif sind, kann ich zur Fortpflanzung leider noch keine weiteren Angaben und Fakten bringen!
Lebensraum
Boa c. sabogae bewohnt die Perleninseln im Golf von Panama. Dort ist sie auf den Inseln San Miguel, San Jose´, Pedro González, Vivero, Canas, Saboga, Bayoneta, Casaya, Chapera, Contadora und einigen mehr vertreten.
Da es sich bei der Sabogaboa um einen sehr guten, schlank gebauten Kletterer handelt, ist davon auszugehen, dass sie sich in ihrem Habitat zu einem großen Teil auf Bäumen oder Sträuchern aufhält.