Boa c. constrictor Verbreitungsgebiet: Peru
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Beschreibung:
Boa constrictor aus Peru weisen als Jungtier noch die typisch graue Grundfärbung auf. Mit zunehmendem Alter kommt immer mehr Gelbanteil mit dazu. Zusammen mit den leuchtend roten Schwanzflecken ergibt sich so ein schöner Kontrast. Die Sattelflecken sind bei adulten Tieren dunkelbraun bis schwarz. Es gibt Exepare mit zusammenhängenden Sattelflecken und welche, bei denen sie nicht verbunden sind.
Peruanische Rotschwanzboas gehören mit zu den größten Vertretern der Gattung. Weibchen können bei entsprechendem Alter schonmal an der 2,50 Meter-Marke kratzen. Die Männchen bleiben mit ca. 2 Metern meist deutlich kleiner.
Terrarienhaltung:
Jungtiere sollten bei der Aufzucht mit kleinen Futtertieren gefüttert werden (max. 10% der Körpermasse), da sie leider dazu neigen, ihr Futter zum Teil, oder unverdaut wieder auszuwürgen.
Haben die Tiere das Jugendstadium gut überstanden, legen diese Schlangen schnell an Masse und Gewicht zu und holen Versäumtes schnell wieder auf.
Unsere Tiere sind mit ihrem Alter von knapp drei Jahren wahre Fressmaschinen, mit denen nicht gut Kirschen essen ist, sobald eine Ratte den Raum "betritt".
Ansonsten sind es sehr ruhige und wunderschöne Pfleglinge, die an die Haltung sonst keine größeren Ansprüche stellt, solange alle Parameter stimmen.
Falls man sich überlegt, solche Tiere zu pflegen, sollte man auf jeden Fall den nötigen Platz einplanen, den dieses Tiere mal beanspruchen werden.
Fortpflanzung:
Wie bei allen Individuen der Nominatform fällt die Paarungszeit in die Wintermonate zwischen Oktober und Februar.
Die Geschlechtsreife erlangen Weibchen im Alter von 4,5 bis 6,5 Jahren, die Männer sind, wie bei allen anderen Unterarten auch, meist ein bis zwei Jahre früher fortpflanzungsfähig.